Hypnose / Hypnotherapie
Klinische Hypnose nach Milton Erickson hat nichts mit „Bühnen-Hypnose“ zu tun, die Sie vielleicht aus dem Fernsehen kennen. In einer „Show-Hypnose“ werden körperliche Phänomene missbräuchlich zur Belustigung der Masse, des Publikums, angewendet. In der therapeutischen Hypnose arbeitet man mit innerem Erleben (Bilder, Bewegungen etc.), um an das zu erlangen, was uns vielleicht nicht ganz bewusst ist. Hypnotherapie beschäftigt sich mit so genannten „Es-Prozessen“. Jeder und jede von uns hatte einmal ein Ziel, das nicht so leicht erreicht werden konnte. Etwa der Wunsch, abzunehmen oder mit dem Rauchen aufzuhören, aber es klappt schlicht nicht. Oder man möchte Angst- oder Panikattacken überwinden, aber trotz aller Bemühungen bekommt man diese Phasen nicht unter Kontrolle. Es ist eben nicht so leicht. Oft wissen wir (kognitiv) ganz genau, dass uns etwas nicht gut tut, dennoch machen wir es– oder besser gesagt „es geschieht“ weiter. Bekanntlich will das „Herz“ oft ganz etwas anderes als der „Verstand“. Hier kommt die Hypnose zu Hilfe. Sie erlaubt, die eigenen Gefühle tiefer zu erforschen, um „das Emotionale“ zu würdigen. Im Leben sind nicht nur das Herz oder nur der Versand wichtig, vielmehr geht es um eine erfolgreiche Kooperation beider Bereiche. In der Hypnotherapie geht es nicht darum, die störenden Symptome zu bekämpfen, sondern sie freundlich dazu einzuladen, sich von selbst zu verabschieden. Dies macht einen großen Unterschied.

